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Der Bahá'í-Glaube ist eine Weltreligion mit der Absicht, alle Menschen gleich welcher Herkunft in einer universalen Gemeinschaft und einem gemeinsamen Glauben zusammenzuführen. Die Bahá'í sind Anhänger Bahá'u'lláhs, von dem sie überzeugt sind, dass er der Verheißene aller Zeitalter ist. Zum Kern ihres Glaubens gehört die Einheit Gottes, die Einheit seiner Boten und die Einheit der Menschheit in Vielfalt.

Bahá'u'lláh wurde 1817 in Teheran als Sohn eines Ministers geboren und starb 1892 im Exil in Akko, Palästina.

In über 100 Bänden legte Bahá'u'lláh seine fortschrittlichen Lehren dar, durch die der Einzelne und die Gemeinschaft neu beflügelt wird. Das unterscheidende Merkmal seiner Lehren ist, dass sie die Ursachen, die zu Uneinigkeit zwischen den Völkern geführt haben ausräumen, und andererseits, dass sie die wesentlichen Vorbedingungen für die Errichtung eines dauerhaften Weltfriedens aufzeigen. Der Bahá'í-Glaube ist nach dem Christentum die verbreitetste Religion und seine Anhänger stellen einen Querschnitt der Menschheit dar.

Die Hagener Gemeinde besteht seit 1972. Eine lebendige Gemeindeentwicklung führte 1983 zur Bildung eines Geistigen Rates der Bahá'í in Hagen. Die Gemeinnützigkeit seiner Aktivitäten wurde 1998 bei der Eintragung ins Vereinsregister anerkannt.

Durch eine Reihe sozialer, künstlerischer und geistiger Bestrebungen tritt die Bahá'í-Gemeinde in Erscheinung. Im Mai 2008 feierte die Gemeinde das 25-jährige Bestehen ihres Geistigen Rates im Schloß Werdringen.

In offenen Gesprächs-und Studienkreisen, Andachten und Kinderklassen heißt die Bahá'í- Gemeinde Hagen alle Menschen willkommen.

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